Zwischenbilanz – «Okjaz bi de Lüt»

Die ersten drei Vorhaben des Pilotprojektes «Okjaz bi de Lüt» sind vorbei und die Reaktionen und Rückmeldungen waren überwältigend – von Seiten der Reha-Klinik und des Pflegeheims, sowie von Seiten der Kinder und Jugendlichen. Das erste Projekt war mit Hunden der Nachbarschaft spazieren zu gehen, wo einige Kinder ihre grosse Angst vor Hunden verloren und schon nachfragten, wann der nächste Spaziergang stattfinden würde.

Das zweite Projekt war ein Besuch in der Reha-Klinik, um selbstgebastelte «Gute Besserung-Karten» zu verteilen und mit den Patienten und Patientinnen Zeit zu verbringen. Sobald die Karten verteilt waren, wollten die Kinder und Jugendlichen einfach dort bleiben und auf einen Schwatz mit den Menschen in der Klinik verweilen. Bei dem Anblick, wo Kinder und Erwachsene sich bei einem Teekränzchen unterhielten, hätte das wohl jedes Herz zum Schmelzen gebracht. Sätze wie «Kommt ihr nächste Woche wieder?» und «Womit habe ich das bloss verdient?» waren von den Patienten und Patientinnen zu hören. Die Kinder hatten oftmals Tränen in den Augen, als die Menschen dort von ihrem Leben erzählten. Die Begeisterung und Freude waren so riesig, dass die Erst- bis Neuntklässler dies am liebsten in das wöchentliche Programm nehmen würden.

Das dritte und letzte Vorhaben von «Okjaz bi de Lüt» im letzten Jahr, war ein Besuch im Pflegeheim, um Lebkuchen, den die Kinder selbst gemacht haben, vorbeizubringen und akrobatische Kunststücke aufzuführen. Die Begeisterung war riesengross und man konnte viele «wow’s», «oh’s» und «ah’s» hören. Auch hier waren die Rückmeldungen äusserst positiv und die Kinder und Jugendlichen fragten schon, wann sie den älteren Menschen wieder eine Freude bereiten können.

«Ich bin so stolz auf unsere Kinder und Jugendlichen und hätte mir einen besseren Start des sozialen Pilotprojektes nicht vorstellen können. Diese Begegnungen waren überaus inspirierend», so die Co-Stellenleiterin Anja Lopes.
Die Okjaz freut sich bereits jetzt schon auf weitere soziale Projekte in diesem Jahr und wird das Konzept «Okjaz bi de Lüt» in das weitere Programm aufnehmen.